CDU startet Initiative für neue gemischte Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbegebiete in Hamm

CDU startet Initiative für neue gemischte Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbegebiete in Hamm

„Verbindung gerade für junge Gründer interessant“

Starkes Engagement für mehr Wohnraum in Hamm: Die Hammer CDU hat jetzt die Initiative ergriffen „Wohnen und Arbeiten“ in gemeinsamen Quartieren zu entwickeln. „Wir möchten die Möglichkeiten für neue gemischte Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbegebiete ausloten“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Richard Salomon. Bei der Ratssitzung am Dienstag soll der entsprechende Auftrag an die Verwaltung gerichtet werden. CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig, der derzeit in allen Stadtbezirken Veranstaltungen für mehr Bauland durchführt, sieht wachsendes Interesse an solchen Gebieten. „Es gibt immer mehr Menschen, die sich kurze Wege zwischen Wohnen und Arbeiten wünschen. Das gilt insbesondere für gut ausgebildete junge Menschen, die wir nach dem Studium unbedingt in Hamm halten wollen. Wenn wir unsere Stadt weiterentwickeln wollen, dann muss es unser vordringlichstes Ziel sein, das Einkommensniveau Stück für Stück weiter anzuheben. Zu diesem Zweck werden wir alle Möglichkeiten ausschöpfen“, so Hilwig. Für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Hamm könnten die neuen Angebote von gemischten  Wohn-, Dienstleistungs- und Gewerbegebieten ein wichtiger Schritt nach vorne sein. Schließlich wisse man von dem einen oder anderen Unternehmen, das den idealen Standort in Hamm noch nicht gefunden habe und offen für solche Möglichkeiten sei. Die positive Entwicklung des Gebietes Hohefeld belege das Interesse der Unternehmer an solchen Gebieten.  „Gleichzeitig können wir uns gut vorstellen, dass die Symbiose von Arbeit und Wohnen insbesondere für junge Gründer interessant sind, weil sich auf diese Weise Kosten reduzieren lassen“, erklärt Hilwig. „Deshalb möchten wir von der Verwaltung wissen, welche Möglichkeiten das geltende Bau- und Planungsrecht heute schon bietet - und inwieweit es gegebenenfalls weiterentwickelt werden kann, um dem gewünschten Ziel in Zukunft ein Stück näher zu kommen“, so Ratsfraktionsvorsitzender Dr. Salomon. Darüber hinaus sei zu prüfen, inwieweit bestehende Bereiche für eine gemeinsame Nutzung geöffnet werden könnten, erläutert Salomon. Die weitere Entwicklung solcher Gebiete böte ferner noch eine Menge weitere Vorteile, betonten die beiden Vorsitzenden. Diese reichten von einer besseren Verkehrslenkung bis hin zu einer gemeinsamen Entwicklung und Nutzung der digitalen Infrastruktur. Weiter erklärten Salomon und Hilwig, dass ihre Initiative in einem engen Zusammenhang mit der „Wohnbaulandinitiative“ stehe, die von der CDU maßgeblich unterstützt und forciert werde: „Insbesondere durch die tolle Entwicklung des Hochschulstandortes und die beiden großen Zukunftsprojekte im Herzen der Innenstand (Erlebensraum Lippeaue und Kanalkante) ist eine Menge Schwung in Hamm. Diesen Schwung müssen wir aufnehmen. Wir können die Menschen aber nur für eine Zukunft in Hamm begeistern, wenn unsere Stadt auch den entsprechenden Wohnraum bietet“, so Salomon und Hilwig.