CDU will Wohnbaulandinitiative in Hamm stärken

CDU will Wohnbaulandinitiative in Hamm stärken

Holsträter und Hilwig plädieren für schnelle Aktivierung

Hamm.        Die CDU in Hamm will die Zahl der neugebauten Wohnungen steigern. "Mit unseren Projekten, wie dem Erlebensraum Lippeaue, tun wir viel dafür, dass die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Hamm weiter gesteigert wird", so CDU-Kreisvorsitzender Arnd Hilwig. "Für uns ist es wichtig, dass attraktive Baugrundstücke für Ein- und Mehrfamilienhäuser zur Verfügung stehen, um gerade junge Familien an den Wohnort Hamm zu binden", machte Arnd Hilwig deutlich. Diejenigen, die einen Arbeitsplatz in Hamm haben, müssten auch Gelegenheit zum Bauen finden. 
Der CDU-Kreisvorsitzende berichtet, dass bei seinen Hausbesuchen in den beiden Wahlkämpfen diesen Jahres die Verfügbarkeit von Baugrundstücken die Menschen besonders bewegt habe. Dies gelte besonders für die Stadtbezirke Rhynern, Uentrop, Heessen und Bockum-Hövel. Daher sei eine Erhöhung der Wohnfläche durch Intensivierung der Bauplanung erforderlich. 

Nach den Vorstellungen der CDU-Fraktion sollen die in der Stadt Hamm vorhandenen Flächenpoteniale aktiviert werden, forderte der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Unionsratsfraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg Holsträter. Deshalb verfolge man mit Interesse die Wohnbaulandinitiative, die die Stadt Hamm ergreifen wolle, machte Jörg Holsträter deutlich. Der Stadtentwicklungsexperte der Unionsratsfraktion betonte, dass der zuständige Fachausschuss dringend einen Überblick über verfügbare Flächen in allen Stadtteilen benötige und begründete damit auch den aktuellen Antrag seiner Fraktion. „Wir wollen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr einen ausführlichen Sachstandbericht zum Thema Wohnbaulandinitiative. In diesem Bericht soll auch auf mögliche Aktivierungshindernisse eingegangen werden. Hamm ist eine liebenswerte Großstadt, in der wir gut und gerne leben. Wir brauchen in unserer Stadt ganz unterschiedliche und vielfältige Baugrundstücke und Baugebiete, attraktive Grundstücke für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser.“, so Jörg Holsträter abschließend.
Der aktuelle Antragstext der CDU im Wortlaut:
 
 
Wohnbaulandinitiative – Sachstandsbericht
 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
der Rat der Stadt Hamm hat in seiner Sitzung am 28.3.2017 den „Stadtentwicklungsbericht 2016“ als Zwischenbericht zum Flächennutzungsplan verabschiedet. Dort wird zur Wohnbauflächenentwicklung festgestellt, dass voraussichtlich genügend Wohnbauflächenpotential für die nächsten Jahre im Flächennutzungsplan dargestellt ist. Gleichzeitig erfolgt jedoch der Hinweis, dass in Teilen mit Einschränkungen bei der kurzfristigen Mobilisierbarkeit der dargestellten Flächen zu rechnen ist. Dieses Problem wurde auch bereits im Jahr 2015 mit der Vorlage zur „Mobilisierung von Wohnbauflächen“ (Vorlage 0664/15) thematisiert. Mit dem bereits angesprochenen „Stadtentwicklungsbericht 2016“ erteilte der Rat der Verwaltung den Auftrag, im Rahmen einer „Wohnbaulandinitiative“ auf die verschiedenen Umsetzungshemmnisse bei der Aktivierung von identifizierten Flächenpotentialen zu reagieren.
 
In diesem Zusammenhang beantragt die CDU-Ratsfraktion einen Sachstandsbericht über die bisherigen Aktivitäten der Verwaltung zum Thema „Wohnbaulandinitiative“. Darin erwarten wir insbesondere Informationen darüber, welche Maßnahmen bisher zur Beseitigung von Aktivierungshindernissen ergriffen wurden und wie sich allgemein erste Erkenntnisse aus dem Zusammenwirken mit beteiligten Eigentümern darstellen.