Erlebensraum Lippeaue: CDU & SPD betonen große Chancen für die Gesamtstadt

Erlebensraum Lippeaue: CDU & SPD betonen große Chancen für die Gesamtstadt

Hamm.         In der gestrigen gemeinsamen Fraktionssitzung von CDU und SPD im Hammer Rathaus betonten beide Fraktionen die großen Chancen für die Gesamtstadt. Auf Einladung der beiden Fraktionsvorsitzenden, Dr. Richard Salomon und Dennis Kocker, stellte der Leiter des Umweltamtes, Dr. Oliver Schmidt-Formann, den aktuellen Planungsstand vor. Beide Fraktionen signalisierten für das Projekt ihre grundsätzliche Zustimmung, die Detailberatungen nehmen die Koalitionsfraktionen in eigenen Sitzungen vor. „Wir wollen mit diesem Projekt eine rund 195 Hektar große Fläche aus dem Dornröschenschlaf erwecken und mit dem Projektantrag einen guten Vorschlag mit starken Umwelt- und Naturaspekten sowie vielen spannenden Detailplanungen auf den Weg bringen“, machte CDU-Fraktionschef Dr. Richard Salomon deutlich. Der SPD Partei- und Fraktionsvorsitzende Dennis Kocker machte deutlich, dass die unterschiedlichen Konzeptbestandteile eine geschlossene Einheit bilden. Dennis Kocker wörtlich: „Die Planungen vereinen unterschiedliche  Aspekte von der Verbesserung der Luftqualität, der Hochwasservorsorge, Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten, Naturerlebnis und Bildung bis hin zu der Einbindung benachteiligter Gruppen und sozialer Prävention in einem schlüssigen Gesamtkonzept. Das ist eine große Chance für unsere Stadt.“

Die neu entstehenden Wegeverbindungen vom Kentroper Bosmar (79 Hektar) im Osten über den Raum an der Mattenbecke (25 Hektar), die Schweinemersch (10,3 Hektar) bis zur Borgstätte (80,3 Hektar) verbinden die Stadt durch ein neues Band und wir holen die Natur in die Innenstadt. „Der Natur- und Umweltschutz spielt in den Planungen eine ganz zentrale Rolle. Daher freue ich mich ausdrücklich über die Unterstützung u.a. des NABU für dieses Projekt“, so Dennis Kocker.

Das integrierte Handlungskonzept Erlebensraum Lippeaue schließt die bereits bestehenden Handlungskonzepte „Perspektive Innenstadt 2030“, „Hamm Weststadt“ und „Heimat bleiben – Heimat werden“ ausdrücklich mit ein. „Mit dem neuen Konzept verknüpfen wir die bestehenden Handlungskonzepte und fügen diesen die entscheidenden Elemente Natur und Umwelt hinzu. Mit dem Lippeverband als starkem Projektpartner müssen wir uns nach dem Beschluss im Rat alle gemeinsam für die Fördermittel beim Land einsetzen und die Stärken unseres Konzeptes deutlich machen“, ergänzte Dr. Richard Salomon.

Das Finanzbudget der im Handlungskonzept integrierten Maßnahmen umfasst nach aktuellem Planungsstand rund 50 Millionen Euro. Konzeptionell ist das Projekt auf sieben Jahre (2017-2023) angelegt. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Projekt ein neues Alleinstellungsmerkmal für unsere Stadt schaffen können. Die Entwicklung des Erlebensraums Lippeaue ist eine einmalige Chance für unsere Heimatstadt und wir werben an dieser Stelle sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern wie auch Verbänden , Parteien und Vereinen dafür, diese Planung gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen“, so Dr. Richard Salomon und Dennis Kocker abschließend.