Sicherheit bei Brauchtums- und Großveranstaltungen CDU: Polizei muss Sicherheit gewährleisten

Sicherheit bei Brauchtums- und Großveranstaltungen CDU: Polizei muss Sicherheit gewährleisten

Hamm.        Den in Rede stehenden Rückzug der Polizei bei der Begleitung und von Brauchtums- oder Sportveranstaltungen (wie etwa Schützenfeste, Radrennen, Marathonläufe, Schützenumzüge, Karneval) beurteilt die CDU in Hamm äußerst kritisch und fordert den Polizeipräsidenten auf, die Sicherheit bei den genannten Veranstaltungen sicher zu stellen. „Die Sicherheitsfragen bei diesen Veranstaltungen haben nicht abgenommen – im Gegenteil. Die Hammer Polizei darf sich hier nicht zurückziehen. Es ist und bleibt zentrale  Aufgabe der Polizei, bei diesen öffentlichen Veranstaltungen die Sicherheit der Akteure wie der Gäste zu gewährleisten“, machte CDU-Fraktionschef Dr. Richard Salomon deutlich.

Der Kreisvorsitzende der Hammer CDU Arnd Hilwig machte ergänzend deutlich, dass die Erlasslage zudem völlig eindeutig sei. „Der diesen Tatbestand betreffende Erlass der Landesregierung stammt aus dem Jahre 2014 (also noch von Innenminister Ralf Jäger, SPD) und ist unverändert in Kraft. Die Organisatoren von Schützenfesten oder Radrennen sind zudem aufgefordert, zum Beispiel durch den Einsatz eigener Ordner die Veranstaltungen zu begleiten. Die Koordinierung liegt eindeutig bei der Polizei. Wenn erkennbar die Maßnahmen des Veranstalters nicht ausreichend sein könnten, ist die Polizei nach wie vor gefragt. Wir fordern die Hammer Polizei auf, wie in der Vergangenheit üblich und in kooperativer Art und Weise die sichere Durchführung von Brauchtums-, Groß- oder Sportveranstaltungen auf dem Hammer Stadtgebiet sicherzustellen“, so Arnd Hilwig.