Sozialer Brennpunkt an Waldenburger Straße verhindert

Sozialer Brennpunkt an Waldenburger Straße verhindert

CDU weist Gürle-Kritik sachlich wie in der Form deutlich zurück

Hamm / Herringen.      Deutliche Worte fand der Stadtentwicklungsexperte und erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion zu der jüngsten Gürle-Kritik an der Stadtbaurätin zum Stichwort Waldenburger Straße.  „Sowohl sachlich wie auch in der Form weisen wir die Kritik an der Stadtbaurätin auf das Schärfste zurück. Wir haben mit dem seinerzeitigen Abriss der Hochhäuser einen sozialen Brennpunkt an der Waldenburger Straße verhindert. Alles Weitere – und dazu gehören auch Verhandlungen mit möglichen weiteren Investoren – muss in aller Ruhe und mit Sorgfalt geschehen. Genau das hat die Bauverwaltung und Stadtbaurätin Rita Schulze Böing getan.“, so Jörg Holsträter wörtlich.

 
Die Art und Weise der Auseinandersetzung und auch die Wortwahl Gürles sind für die Unionsratsfraktion nicht hinnehmbar. „Man kann sich selbstverständlich darüber streiten, welcher Weg der beste Weg ist. Allerdings ist der Stil von Gürle daneben wie unangemessen und seine Wortwahl nicht von Sachlichkeit sondern vielmehr von einer schlechten Kinderstube geprägt. Das kann und will ich so nicht stehen lassen. Ich fordere Herrn Gürle auf, zur Sachlichkeit und Fachlichkeit zurückzukehren und sich bei der Ersten Beigeordneten zu entschuldigen“, machte der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende deutlich.
 
Der beschlossene Wettbewerb zur Neuentwicklung an der Waldenburger Straße wurde durchgeführt und der Erstprämierte hat sich aus der weiteren Planung verabschiedet. Das sei zwar bedauerlich, in der Praxis allerdings möglich. „Das alles muss Herrn Gürle ja nicht gefallen – rechtfertigt aber nicht diese politische Marktschreierei und den unqualifizierten politischen Rundumschlag. Für uns geht das Verfahren jetzt so weiter, dass die Nächstplatzierten aus dem Wettbewerb angesprochen werden und in Ruhe wie mit Sorgfalt weiter geplant wird. Wir haben volles Vertrauen in die bekannt professionelle Arbeit unserer Bauverwaltung mit Stadtbaurätin Rita Schulze Böing an der Spitze“, machte Holsträter abschließend deutlich.