Verbesserung der Schulinfrastruktur

Verbesserung der Schulinfrastruktur

17.958.629 Euro für Hamm

Hamm.          NRW erhält im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes vom Bund 1,12 Milliarden Euro. Rund 18 Millionen Euro fließen nach Hamm. „Der Fokus des Programmes liegt in der Unterstützung der Städte zur Verbesserung der Schulinfrastruktur. Dazu zählen Sanierungsmaßnahmen, Ersatzbauten, Schulsporthallen, Außenanlagen, Mensen, Labore und vieles mehr. Für die avisierten Maßnahmen im Rahmen unserer aktuellen Schulentwicklungsplanung können wir die rund 18 Millionen gut gebrauchen“, machte CDU-Fraktionschef, Dr. Richard Salomon, deutlich.
 
Das angesprochene Bundesprogramm umfasst rund 30,5 Milliarden Euro und davon fließen rund 1,12 Milliarden nach NRW. Aufgrund des neu gewählten Verteilungsschlüssels liegt der Anteil für NRW mit 32 Prozent deutlich über dem sonst üblichen Königssteiner Schlüssel (nach diesem üblichen Verteilverfahren hätte NRW nur rund 21 Prozent erhalten). Die neue NRW-Landesregierung hatte sich für das neue Verteilverfahren, das die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden mit in den Blick nimmt, stark gemacht. „Für diesen Einsatz bin ich sehr dankbar. Die Städte und Gemeinden im Land und auch wir in Hamm profitieren und können wichtige Maßnahmen im Schulbereich zeitnah umsetzen“, freut sich Dr. Salomon. Der Förderzeitraum des aktuellen Programmes bezieht sich auf den Zeitraum vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2022.
 
Für Hamm steht die Ampel nach dieser Mittelzusage für die großen Maßnahmen im Rahmen des Schulentwicklungsplanes auf grün. „Wir werden die Arnold-Freymuth-Sekundarschule um eine Oberstufe ergänzen und damit zur Gesamtschule umbauen. Wir bekennen uns zum gegliederten Schulsystem und werden mit dem aktuellen SEP Hauptschulen stärken, Realschulen und Gymnasien garantieren und die dafür notwendigen Bau- und Ergänzungsmaßnahmen umsetzen. Die in der Vergangenheit geplante Sekundarschule im Hammer Norden wird nicht gebaut“, machte der CDU-Fraktionschef abschließend deutlich.