„Wir leisten hier Herausragendes“

„Wir leisten hier Herausragendes“

Kita-Gebühren: Judith Schwienhorst (CDU) betont besondere Unterstützung von Familien

In Zusammenhang mit den Kita-Beiträgen hat die Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses, Judith Schwienhorst, noch einmal deutlich betont, dass die Stadt Hamm große Anstrengungen unternehme, um insbesondere Familien mit geringen Einkommen zu entlasten: „Für eine Kommune im Stärkungspakt  ist das eine herausragende Leistung, die man gar nicht deutlich betonen kann: Wir tun deutlich mehr, als wir müssen, um wirklich allen Kindern in unserer Stadt den Kita-Besuch zu ermöglichen.“ Im Sinne des Projektes „Kein Kind zurücklassen“ sei es das erklärte Ziel, gerade Kinder aus benachteiligten Familien individuell zu fördern: „Vor diesem Hintergrund wäre es äußert kontraproduktiv, wenn wir gerade diese Kinder wegen zu hoher Beiträge von den Kindertagesstätten ausschließen würden – schließlich muss Förderung so früh wie möglich greifen, damit bestimmte Kinder nicht von vornherein abgehängt sind.“  
Gleichzeitig betonte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, dass in Hamm für die Hälfte aller Kinder überhaupt keine Gebühren zu entrichten seien.  Das liege zum einen an der verhältnismäßig hohen Gehaltsgrenze, nach der Eltern in Hamm erst ab einem Jahreseinkommen von 17.500 Euro Kindergartenbeiträge zahlen müssten. Zudem greife in vielen Fällen die Geschwister-Regelung: Demnach fielen nur für das erste Kind in der Kita  überhaupt Beiträge an: „Beispiele aus der Nachbarschaft zeigen, dass auch diese Regelung nicht selbstverständlich ist.“ Weiter erklärte die Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses, dass das dritte Kindergartenjahr ohnehin für alle Kinder beitragsfrei sei. Das Land Nordrhein-Westfalen komme hier für die entsprechenden Mittel auf. „Die CDU Hamm hat sich die Chancengleichheit für alle Kinder und die Unterstützung von Familien groß auf die Fahnen geschrieben: Diese Beispiele zeigen, dass das keine Lippenbekenntnisse sind.“ 
Abschließend betonte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende, dass es richtig sei, Familien mit höherem Einkommen nicht noch stärker zu belasten – zumal die möglichen Einnahmen vergleichsweise gering seien: „Die vergleichsweise niedrigen Kita-Gebühren gehören mit zu den Argumenten, über die es uns gelingen kann, junge Familien nach Hamm zu locken. Außerdem ist es das erklärte Ziel, junge Menschen nach dem Hochschulabschluss in Hamm zu halten: Auch dafür kann die Höhe der Kita-Beiträge wichtig sein.“